Korrektur von Fehlsichtigkeit
Korrektur von Fehlsichtigkeit
Heute gibt es vielfache Methoden zur Behandlung der Fehlsichtigkeit. Die Wahl des Laserverfahrens mit den für Sie bestmöglichen Ergebnissen beginnt mit der individuellen kostenlosen Voruntersuchung und Beratung. Ihre Sicherheit und Zufriedenheit haben hierbei Priorität.
Auch liegt es mir am Herzen, Ihnen in einem ehrlichen persönlichen Gespäch das operative Vorgehen darzustellen, das ggf. vorhandene Risikopotential zu erläutern und Ihre Fragen zu beantworten.
Entscheidend für ein perfektes Operationsergebnis ist die sorgfältige umfassende Voruntersuchung, das erfahrene Operationsteam und auch die individuelle Nachsorge. Auch nach der Operation werde ich rund um die Uhr für Sie erreichbar sein und Sie betreuen.
Als Ihr Operateur habe ich mich den von der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) vorgegebenen Kriterien verpflichtet (KRC-Anwender, registrierter Lasikspezialist, Reg.-Nr. 15059, www.lasikverzeichnis.de). Eine kontinuierliche Fortbildung als Grundlage des erfolgreichen Operierens ist für mich selbstverständlich. In Kooperation mit einem Laserzentrum biete ich Ihnen die modernste auf dem Markt verfügbare Technik an.
Argumente für eine Laserbehandlung:
- Frei sein von Hilfsmitteln (wie Brille oder Kontaktlinse) verschafft mehr Lebensqualität
- Uneingeschränkte Freiheiten in Sport und Freizeit (z. B. Sauna, Radfahren, Skifahren)
- Kontaktlinsen- und Brillenunverträglichkeit
- Schmerzhafte Druckekzeme der Nase
- Berufliche Indikationen (z. B. Feuerwehr, Polizei, Einsatzdienste)
- Kosmetische Gründe
Femtolasik (Laser-in-situ-Keratomileusis):
Mittels Femtolaser wir in der Hornhaut eine dünne Klappe (Flap) geschaffen. Diese Klappe wird zurückgschoben, mittels Eximerlaser werden Ihre Refraktionswerte in der Hornhaut eingeschliffen, die Klappe wird zugemacht und wächst spontan nach wenigen Stunden fest. Der Heilungsprozess verläuft in der Regel rasch und schmerzfrei. Die Femtolasik kann wellenfrontkorrigierend oder asphärisch durchgeführt werden.
Warum Femtolasik und nicht Keratom?
Der Femtosekundenlaser produziert tausende präzise aneinander gereihte, ca. 3 μm große Gasbläschen, die sich zu einem Blasenteppich verbinden. Diese ultradünne Lamelle wird mit wesentlich höherer Präzision erzeugt als mit dem früher gebräuchlichen Keratom (eine Art mechanischer Hobel). Sie kann deshalb mit deutlich höherer Sicherheit dünner angefertigt werden. Dadurch bleibt mehr Hornhautgewebe übrig, welches den Rest Ihres Lebens die Stabilität des Augen gewährleistet. Auch ist die stabilere Randgeometrie ein weiteres Argument für die Flapbildung mittels Femtolaser.
Weitere Methoden der Laserbehandlung:
Weitere Methoden sind z. B. die PRK (Photorefraktive Keratektomie), die Lasek (Laser-epitheliale-Keratomileusis) und die Epilasik (Epitheliale LASIK):
Bei diesen Verfahren werden die Refraktionswerte nach Entfernung des Epithels (die oberste Deckschicht der Hornhaut) direkt in die Hornhaut gelasert. Anschliessend wir auf die Hornhaut für die Dauer von einigen Tagen eine therapeutische Kontaktlinse aufgebracht. Die Abheilung dauert deutlich länger als bei der Femto-LASIK und kann mit erheblichen Schmerzen (Fremdkörpergefühl, Brennen, Tränen) verbunden sein. Zudem ist die Gefahr der Narbenbildung und dadurch Reduktion der Nachtsehschärfe und Blendungsempfindlichkeit erhöht.
Unsere apparative Lasertechnik:
Die Behandlung erfolgt mit den modernsten Lasersystemen, die auf dem Markt verfügbar sind. Dies erlaubt eine präzise Behandlung mit der größtmöglichen Sicherheit für Sie:
Der Eximerlaser:
Der SCHWIND AMARIS der deutschen Firma Schwind Eye-Tech-Solutions bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sehr hoher Schnelligkeit und gleichzeitiger Genauigkeit der Behandlung. 500 winzige Lichtimpulse pro Sekunde modellieren beim SCHWIND AMARIS die Hornhautoberffäche. Sehr schnell und trotzdem sicher ist der SCHWIND AMARIS auch durch sein einmaliges Blickverfolgungssystem. Das sichert auch dem ängstlichsten oder unruhigen Patienten den Behandlungserfolg. Über 1000-mal pro Sekunde registriert der Turbo-Eye Tracker, wie sich Ihr Auge während des Eingriffes bewegt. Damit ist er mehr als doppelt so schnell wie der Laser. Der Laserstrahl kann so stets perfekt positioniert werden. Die Reaktionszeit des SCHWIND AMARIS beträgt weniger als drei Tausendstel-Sekunden. Herkömmliche Blickverfolgungssysteme reagieren deutlich langsamer und schießen statt 1050 Bilder pro Sekunde nur 60 bis 330 Bilder. Der SCHWIND AMARIS registriert die verschiedensten Bewegungen mit einem fünfdimensionalen Eye Tracking-System – bisher weltweit einzigartig. Die Laserstrahlen des SCHWIND AMARIS haben einen außergewöhnlich kleinen Durchmesser: Sie sind nur 0,54 Millimeter klein und damit deutlich feiner als andere. Zudem besitzen sie eine spezielle Form. Die Wissenschaftler sprechen von einem Super-Gauß’schen-Strahlenprofil. Mit diesem feinen Strahl wird Ihre Hornhaut besonders glatt. Die Online-Pachymetrie (kontinuierliche Messung der Hornhaut) dient der Echtzeit-Messung der Hornhautdicke während des gesamten Eingriffes. Dies stellt sicher, dass die Hornhaut auch nach der Laserkorrektur noch stabil (dick) genug ist. Das Messgerät selbst liefert die Daten berührungslos: Ein direkter Kontakt mit dem Auge wird vermieden.
Der Femtosekundenlaser:
Wir benutzen den IntraLase FS Laser der 4. Generation der Fa. AMO mit 60 kHz Laser Puls Frequenz, Spotgröße von 1-5 Mikron, Puls Energie von 0,5 bis 1,3 Mikrojoule, Ansaugung mittels Applanationstrichter mit minimalem Ansaugdruck und individuell einstellbaren Flap-Dimensionen bezüglich Form, Durchmesser, Dicke und eingesetzter Energie. Diese innovative Technologie ermöglicht eine erhöhte biomechanische Stabilität, geringere Induktion von Aberrationen höherer Ordnung sowie präzise postoperative Ergebnisse durch minimaler Wundheilung.
Die Kosten der Femtolasikbehandlung:
Die Behandlung inclusive aller Kontrollen vor und nach der Operation beträgt für beide Augen 4.000,- € (je Auge 2.000,- €).
Die Operationsvorbereitung und auch Beratung sind kostenlos.
Viele private Krankenversicherungen übernehmen teilweise oder ganz die Kosten der Behandlung. Diesbezüglich können Sie vor dem Eingriff eine Bescheinigung zur Beantragung der Kostenübernahme für die Krankenversicherung erhalten. Eine Erstellung des Therapie-/Kostenplanes ist möglich.
Auch besteht die Möglichkeit der Finanzierung der Operationskosten durch Medipay. Anträge diesbezüglich können Sie von uns in der Praxis erhalten.